Estrich

Estrich wird auf der Bodenplatte bzw. Deckenplatte aufgetragen, um darauf den Fußbodenbelag auszulegen.

Des Weiteren dient er der Erhöhung des Bodenniveaus und dem Ausgleich von Unebenheiten der Unterkonstruktion. Estrich darf erst geschliffen werden, wenn er ausreichend ausgehärtet ist (in der Regel 28 Tage); einige Zusatzstoffe können die Trocknungszeit verkürzen.

Estrich kann aus Zement (gute Wasserbeständigkeit, schlechte Dämmung), Gips (für große Flächen geeignet, aber wasseranziehend), Gussasphalt (fugenlose Verarbeitung möglich, sehr gute Dämmeigenschaften, sehr gute Wasserabweisung, aber sehr hohe Herstellungskosten), Kunstharz oder Magnesit bestehen.

Die Estrich-Schicht sollte anschließend mit einer geeigneten Spachtelmasse gespachtelt werden. Dies hat den Vorteil, dass sich die verbleibenden Unebenheiten innerhalb der zulässigen Toleranzen bewegen, zudem stellt die Spachtelmasse eine spannungsarme Sperre dar, so dass der Estrich nicht in direkten Kontakt mit dem Holz kommt. Außerdem wird so beim Verkleben des Bodens weniger Klebstoff verbraucht.

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