Ökologisch, vielseitig und voll im Trend: Kork als Bodenbelag

Wer an Kork denkt, dem fallen sicherlich zuerst Verschlüsse für Weinflaschen oder Pinnwände ein, an denen Notizen hängen. Doch auch als Bodenbelag wird das Material Kork in Deutschland immer beliebter. Die Gründe dafür liegen nicht nur in der großen Auswahl an modernen Designs und Farben, sondern vor allem in seinen zahlreichen tollen Eigenschaften.



Korkbelag

Kork ist ein Material, das sich dank seiner vielen guten Eigenschaften sehr gut als Bodenbelag eignet – Bild: © Martin Schemm / PIXELIO

So schätzen viele Korkbodenbesitzer besonders die warme und angenehme Haptik dieses Bodens, welche zusätzlich durch die schalldämpfende und -absorbierende Beschaffenheit des Korks unterstützt wird.

Darüber hinaus eignet sich Kork als Bodenbelag auch für Allergiker. Dank seiner antistatischen Oberfläche haben Staub und Milben nämlich kaum eine Chance hier haften zu bleiben. Außerdem können sich Tierbesitzer und Schuhfreunde freuen: Denn aufgrund der einzigartigen Struktur von Kork und der damit einhergehenden guten Elastizität sind Tierkrallen sowie auch Absatzschuhe für solch einen Boden kein Problem.

Besonders aber die hohe Strapazierfähigkeit und lange Lebensdauer eines Korkbodens sind es, die den letzten Zweifler überzeugen. Deswegen kann dieser Belag nicht nur in Wohnräumen verlegt werden, sondern passt ebenso gut in Bad und Küche. Dabei ist ein Korkboden leicht zu pflegen und zu reinigen. Und so lassen sich z. B. auch kleinere Missgeschicke wie Wasser- oder Rotweinflecken einfach mit einem feuchten Tuch beheben.


Vom Baum ins Wohnzimmer

Vielen Korkbodenbesitzern ist aber ebenfalls der ökologisch-nachhaltige Aspekt dieses Rohstoffes wichtig: Denn anders als bei Holz, wird die Korkeiche nicht gefällt: Da man nur den Kork, also die Rinde, benötigt, wird der Baum lediglich geschält, ohne dass das Gewächs dabei zu Schaden kommt. Nach der Ernte muss der Kork dann zunächst einmal mehrere Wochen trocknen, bevor er anschließend über mehrere Arbeitsschritte zu dem uns bekannten Korkparkett verarbeitet werden kann.

Dabei ist er als Bodenbelage heute in zwei Varianten erhältlich: als einschichtiges Massivparkett oder als furniertes, mehrschichtiges Fertigparkett. Letzteres besteht aus einer Ober- und Unterschicht, die miteinander verklebt sind, und dient oft dekorativen Zwecken.

Kaufen kann man Korkbodenbelage in Form von Fliesen oder Fertigparketten, welche dann entweder verklebt, schwimmend verlegt oder einfach gesteckt werden („Klick-Systeme“).

Korkeiche

Wirklich nachhaltig: Eine Korkeiche wird ca. alle 9 Jahre geschält und kann bis zu 200 Jahre alt werden – Bild: © Miroslaw / PIXELIO



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