Hochwasser in Leipzig – RETOL hilft mit!



Die Nachrichten berichten schon seit Tagen über kaum ein anderes Thema mehr: Im Osten und Süden Deutschlands herrscht extremes Hochwasser – teilweise so dramatisch wie 2002.

Dieser Tage spitzte sich die Lage auch in Leipzig, der Stadt, in der RETOL zuhause ist, zu, sodass hier jede helfende Hand gebraucht wurde. Das ließen sich unsere Mitarbeiter nicht zweimal sagen.

Die letzten Tage gestalteten sich bezüglich des Hochwassers in Leipzig dramatisch. Denn aufgrund der großen Regenfälle der letzten Wochen, drohten in der Messestadt die Flüsse Elster, Parthe und Pleiße vielerorts die angrenzenden Wohn- und Industriegebiete zu überfluten.

RETOL, in Leipzig ansässig und direkt an der Elster gelegen, wollte dabei nicht einfach zuschauen. So entschied die Geschäftsführung Dienstagfrüh die Freistellung der Mitarbeiter, die an den Dämmen mit anpacken wollten.

Flutbett

Normalerweise ist das Flutbett komplett trocken, doch durch den Starkregen der letzten Wochen ist es komplett mit Wasser gefüllt

„Viele unserer Mitarbeiter leben in Leipzig und lieben ‚ihre‘ Stadt. Und auch unser Unternehmen hat hier nicht ohne Grund seinen Sitz. Wir mussten und wollten also etwas tun, um das Lebens- sowie Arbeitsumfeld zu sichern. Deswegen zögerten wir auch keinen Augenblick, unseren Angestellten die Gelegenheit zu geben, mit zu helfen“, erklärt René Grötschel-Leist, Geschäftsführer von RETOL.


Mit vereinten Kräften

Mitarbeiter von RETOL

Einige Mitarbeiter von RETOL haben fleißig mit anderen Helfern, Polizei, Bundeswehr und THW Sandsäcke befüllt

Und viele, vor allem RETOL-Mitarbeiter aus den Abteilungen, die nicht für die direkte Aufrechterhaltung des Betriebes erforderlich sind, entschlossen sich dazu mitzumachen.

Deshalb ging es gestern Vormittag direkt zum Brennpunkt „Elsterhochflutbett“ im Ortsteil Großzschocher, wo es galt den Damm zu sichern.

Zunächst mussten mithilfe von Schaufeln Säcke mit Sand befüllt und in LKWs verladen werden. Später benötigten die Einsatzkräfte noch Helfer direkt auf dem Damm, um die Säcke dort zu verteilen. Also: Auf zum Damm!


Erschöpft aber glücklich

Dort transportierten dann freiwillige Helfer, Bundeswehr und Polizei im Ketten-Prinzip bis in die Abendstunden Sandsack für Sandsack zu den benötigten Stellen.

Völlig erschöpft, aber mit einem guten Gefühl war gegen 18.30 Uhr für den Großteil unserer Mitarbeiter Schluss – einige tapfere hielten noch etwas länger durch.

Heute Morgen dann die guten Nachrichten: Die Deiche haben gehalten und der Pegel der Weißen Elster sinkt langsam – da hat sich der Einsatz doch gelohnt!

Damm

Mit vereinten Kräften wurden Stück für Stück die Sandsäcke dorthin gebracht, wo sie auf dem Damm gebraucht wurden



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